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PROGRAMM · Monatsprogramm

MEDIANERAS
Argentinien, Deutschland, Spanien 2011 / 95 min / FSK 6 / OmURegie und
Buch: Gustavo Taretto
Kamera: Leandro MartinezMusik: Gabriel ChwojnikDarsteller: Pilar López de Ayala, Javier Drolas, Inés Efron, Rafael Ferro, Carla Peterson u.a.
MEDIANERAS

„Buenos Aires in den Zeiten der virtuellen Liebe“ heißt es auf dem Filmplakat zu „Medianeras“ und das beschreibt ziemlich gut, worum es in Gustavo Tarettos Film geht: Buenos Aires und die Liebe. Auf vor allem stilistisch sehr originelle Weise beschreibt Tarretto wie ein Mann und eine Frau um die 30, lange nebeneinander her leben, bis sie sich schließlich im Gewusel der Metropole finden.

Quelle: Programmkino.de
Webdesigner Martín hat sich in seine Einzimmerwohnung zurückgezogen, nachdem er von seiner Freundin sitzengelassen wurde - mitsamt ihrem kleinen Terrier Susú, der ihm nun Gesellschaft leistet. Martín ist ein Phobiker auf dem Weg der Besserung. Nach und nach wagt er es, aus der Isolation seiner kleinen Wohnung und seiner virtuellen Welt herauszubrechen. Mariana ist Architektin, aber sie verdient ihr Geld damit, Schaufenster zu dekorieren, in deren kunstvolle Gestaltung sie ihr ganzes Können legt. Gerade erst hat sie eine lange Beziehung beendet und teilt jetzt ihre Wohnung mit Schaufensterpuppen und 27 unausgepackten Umzugskartons. Martín und Mariana leben in gegenüberliegenden Wohnblocks in Buenos Aires. Immer wieder laufen sie sich über den Weg, aber sie nehmen sich nicht wahr, obwohl sie doch eigentlich wie füreinander geschaffen sind. Wie können sie sich in einer Stadt mit drei Millionen Einwohnern finden?
Mit einem zwinkernden Auge erzählt MEDIANERAS eine Liebesgeschichte mit Hindernissen und ist gleichzeitig eine Hommage an Buenos Aires und an das großartige Wimmelbilderbuch „Wo ist Walter?“.
Quelle: Verleih
 
Medianeras heißt wörtlich übersetzt Trennwände und meint auf der konkreten Ebene jene Brandmauern, die sichtbar werden, wenn ein Haus innerhalb der Zeile fällt. Sie sind in Buenos Aires häufig anzutreffen und oft durch Werbung oder Kunst verziert. Im übertragenen Sinn meint es hier das Dazwischenliegende, das eben so trennen wie zusammenführen kann. (trigon-film)

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Letzte Änderung: 30.4.2013