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DIE LIEBENDEN - VON DER LAST, GLÜCKLICH ZU SEIN
Frankreich, Großbritannien, Tschechische Republik 2011 / 135 min / FSK 12Regie und
Buch: Christophe Honoré
Kamera: Rémy ChevrinMusik: Alex BeaupainDarsteller: Catherine Deneuve, Ludivine Sagnier, Chiara Mastroianni, Louis Garrel, Milos Forman u.a.
DIE LIEBENDEN - VON DER LAST, GLÜCKLICH ZU SEIN
Keiner versteht von Liebe und Leichtigkeit so viel wie die Franzosen: Vom Paris der 60er bis heute spannt sich der bunte Reigen des Lebens und der amourösen Abenteuer von Madeleine und ihrer Tochter Vera. Zwei Frauen, die sich mit Leidenschaft und Charme durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens schlagen. Ob als Mädchen für gewisse Stunden, treusorgende oder treulose Gattin oder hoffnungslos verliebte Frau: Alles dreht sich um die Erfüllung in der Liebe - und die ist nicht nur glücklich. Doch was zählt, ist, sein Leben zu leben...
 
"Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins"‚ - laut Regisseur Christophe Honoré hatte auch dieser Titel für DIE LIEBENDEN - VON DER LAST, GLÜCKLICH ZU SEIN gepasst. Tatsächlich ist sein Film in der Tradition der großen Romane über die Liebe zu sehen. Leichtfüßig und tragisch zugleich erzählt er von den verwirrenden Verstrickungen und Verwerfungen der Gefühle und beleuchtet dabei die spannungsreiche Entwicklung des Beziehungslebens von der sexuellen Revolution bis ins neue Jahrtausend. Mit "Chanson der Liebe" hatte der französische Filmemacher und Autor eine komplexe und feinfühlige Studie von Paarbeziehungen vorgelegt und seinem Vorbild Jacques Demy ("Die Regenschirme von Cherbourg") Reverenz erwiesen. Jetzt wählt er einen noch epischeren Ansatz und zeigt sich wiederum als würdiger Schüler des Meisters des französischen Liebesfilms. Ein besonderer Coup gelingt Honoré bei seiner Besetzung, wo er zum ersten Mal Filmikone Catherine Deneuve und ihre Tochter Chiara Mastroianni als Mutter und Tochter auf der Leinwand zusammenführt. Zum schauspielerischen Ereignis wird der Film auch durch die übrigen Darsteller, allen voran Milos Forman und Ludivine Sagnier als "junge Deneuve".
Quelle: Verleih
Christoph Honoré verneigt sich vor den Frauen und besonders vor Catherine Deneuve, der Grande Dame des französischen Films. Sein Epos über eine Frau und ihre Tochter erzählt von 50 Jahren Liebe, Leidenschaft, Glück, Enttäuschung und Leid. Gleichzeitig zeigt Honoré in der Geschichte von Madeleine und Vera eine spannende und sensible Interpretation der gesellschaftlichen Entwicklung von der sexuellen Revolution bis heute. Zum ersten Mal spielt Chiara Mastroianni an der Seite ihrer Mutter Catherine Deneuve – schon allein die Besetzung ist es wert, sich auf angenehme Weise von dieser musikalischen Filmerzählung mit französischem Charme und zeitloser Weisheit überraschen zu lassen.
Quelle: Programmkino.de

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Letzte Änderung: 30.4.2013