Marc Marronnier, tagsüber ein von der Welt gelangweilter Literaturkritiker, abends ein scharfzüngiger und feierwütiger Gesellschaftskolumnist, lässt sich von seiner Frau Anne scheiden. Zu diesem Zeitpunkt ist er sich vollkommen sicher, dass wahre Liebe "das verflixte dritte Jahr" nie überdauern kann. Sogar ein Pamphlet hat er als Beleg seiner These geschrieben, allerdings unter Pseudonym. Als er auf einer Familienfeier der schönen Alice begegnet, gerät seine Überzeugung jedoch schwer ins Wanken… Mit DAS VERFLIXTE 3. JAHR bringt Frédéric Beigbeder, Bestseller-Autor ("39,90") und enfant terrible der französischen Popliteratur, erstmals selbst als Regisseur einen seiner Romane auf die Kinoleinwand. Dass seine Hauptfigur Marc autobiografische Züge trägt, gibt dem sommerlich-leichten Kinovergnügen dabei eine besondere Würze. Schauspielentdeckung Gaspard Proust sprüht als liebenswerter Loser Marc Marronnier vor Wortwitz und meistert seine Rolle als Frauenversteher mit augenzwinkernder Bravour.
Quelle: Verleih
Wer’s gerne zynisch mag, für den ist die vom Autor und erstmals auch selbst hinter der Kamera stehenden Frédéric Beigbeider inszenierte Komödie „Das verflixte 3. Jahr“ ganz sicher ein vergnüglicher Stoff. Besetzt mit hierzulande aktuell noch nicht ganz so bekannten Gesichtern des französischen Kinos widmet sich, basierend auf Beigbeders 1997 erschienenem Roman, die zu etwa drei Vierteln autobiografisch gefärbte melancholische Geschichte einer Theorie scheiternder Beziehungen in einer pessimistischen und von Egozentrikern bevölkerten Welt.
Quelle: Programmkino.de