
Vaterland
KINOKLUB
Drama | DE, PL, IT, FR, GB 2026 | 82 min | FSK 0
R/B: Pawel Pawlikowski
D: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl
Wenige Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, der Kalte Krieg hat bereits deutlich an Fahrt aufgenommen, begeben sich der seit der Nazizeit im Exil lebende Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Rallyefahrerin Erika Mann, in einem schwarzen Buick auf eine emotional fordernde Reise durch ein zerfallenes Deutschland. Die Route führt von Frankfurt, wo die Amerikaner die Kontrolle ausüben, bis nach Weimar. Erstmals nach dem Krieg kehrt Mann in das Land seiner Herkunft zurück, das er einst verlassen hatte, um in den USA Zuflucht zu finden.
... Der polnische Regisseur Pawel Pawlikowski, dessen „Ida“ 2015 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde, macht’s in seinem siebten Langfilm eine Nummer kleiner: In seinem „Vaterland“ geht es „nur“ um die Frage, wie die Deutschlandreise von Thomas Mann anlässlich der Verleihung von gleich zwei Goethe-Preisen im Jahr 1949 wohl verlaufen wäre, wenn sich seine Tochter Erika, die 1933 mit ihm in die USA emigrierte, nicht da noch standhaft geweigert hätte, jemals in ihrem Leben wieder deutschen Boden zu betreten. filmstarts

Alte Liebe
KINOKLUB
Drama | DE 2026 | 110 min | FSK 6
R/B: Andreas Dresen
D: Dagmar Manzel, Joachim Król, Anna von Seld
Seit seiner Pensionierung meckert Harry nur noch rum, trinkt Weizenbier und pflegt seinen Rittersporn. Findet Lore. Sie klammert sich an ihren Job als Bibliothekarin, organisiert peinliche Lesungen und verehrt ihre Dichter wie Propheten. Findet Harry. Für ein altes Ehepaar reden die beiden erstaunlich viel – und meinen doch meistens etwas anderes. Als Tochter Julia zum dritten Mal heiraten will, ist der Streit programmiert und doch nur die Spitze des Eisbergs. In vierzig Jahren Ehe sammelt sich einiges an. Unter der Oberfläche brodelt es: unausgesprochene Fragen, alte Eifersucht, der Streit um Harrys Phlegma und um den Sinn eines Hochdruckreinigers. Während Harry seinen Garten hegt, träumt Lore von einem anderen Leben, von Reisen, von Aufbruch. Sie fühlt sich kraftlos und fragt sich immer dringlicher: War das schon alles? Welche Chancen hat sie verpasst? Ist es mit über sechzig zu spät für einen Neuanfang? Harry trinkt sein Bier, raucht, schweigt. Und bemerkt doch ihre Not.
Eine kluge Liebesgeschichte über zwei Menschen, die sich nach vierzig Jahren Ehe noch einmal neu begegnen. Bissig, ironisch, sentimental, heiter und zart. verleih
Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Elke Heidenreich.

Frau Winkler verlässt das Huas
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Drama, Komödie | DE 2026 | 108 min | FSK 12
R/B: Doris Dörrie
D: Angela Winkler, Laura Tonke, Josef Ellers
Frau Winkler ist hochbetagt, schwer krank und lebt allein. Ihre Tochter Emi kann sich nicht ausreichend um sie kümmern und hat nicht genug Geld für einen Platz im Pflegeheim oder eine häusliche Pflege. Deshalb entscheidet sie sich für einen automatischen Pflegeassistenten. Frau Winkler begegnet dem Roboter zunächst mit großer Skepsis. Nach und nach entwickelt sie jedoch Zuneigung zu ihrem ungewöhnlichen Begleiter. Der Pflegeassistent kann sie unterhalten und unterstützen – und ihr damit etwas geben, was ihre Tochter aufgrund ihrer eigenen Verpflichtungen nicht leisten kann. Schließlich erkennt Frau Winkler sogar die Möglichkeit, dass der Roboter ihr beim Sterben assistieren könnte. Dieser Gedanke spendet ihr auf unerwartete Weise Trost. filmstarts

Corpus Delicti
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Drama, Thriller | DE 2026 | 104 min | FSK 12
R/B: Lena Stahl
D: Hannah Herzsprung, Damian Hardung, Alexander Fehling
In einer nahen Zukunft verspricht die sogenannte „Methode“ eine Gesellschaft, in der Gesundheit und Sicherheit über allem stehen. Für die Wissenschaftlerin Mia Holl gerät dieses scheinbar perfekte System jedoch ins Wanken, als ihr Bruder Moritz wegen Mordes angeklagt wird. Obwohl die Beweislage eindeutig erscheint, glaubt Mia fest an seine Unschuld und beginnt, den Fall auf eigene Faust zu hinterfragen. Mit ihrer Suche nach der Wahrheit stellt sie zugleich die Grundsätze der „Methode“ infrage und gerät damit selbst ins Visier des Regimes. Auf ihrem Weg ist unklar, wem sie vertrauen kann – ihrer Kollegin Christiane, dem Anwalt ihres Bruders oder dem Journalisten Kramer. filmstarts

Primetime
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Biopic, Krimi | US 2026 | 107 min | FSK k. A.
R: Lance Oppenheim
D: Robert Pattinson, Merritt Wever, Skyler Gisondo
USA, Mitte der 2000er-Jahre: Der Journalist Chris Hansen ist das Gesicht der Reality-TV-Sendung „To Catch A Predator“. Darin werden Männer, die sich mit Minderjährigen treffen wollen, mit Lockvögeln in eine Falle gelockt und vor versteckten Kameras konfrontiert. Was zunächst wie ein moralischer Kreuzzug erscheint, entwickelt sich zunehmend zu einer von Macht und Einschaltquoten getriebenen Maschinerie. Hansen, seine Produzentin Andie und der junge Schauspieler Dan erhöhen den Druck immer weiter. Während Hansen zunehmend von verstörenden Visionen heimgesucht wird, richtet das Team seinen Blick auf einen besonders prominenten Täter. Die Jagd führt sie schließlich ins konservative Texas, wo die Ereignisse eskalieren und das Reality-TV nachhaltig verändern sollen. filmstarts

FERIENKINO: Der wilde Roboter
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Abenteuer, Animation, Familie, Komödie | US 2024 | 102 min | FSK 6
R/B: Chris Sanders
Nach einem Schiffbruch strandet die ROZZUM-Einheit 7134, kurz Roz, auf einer unbewohnten Insel. Der Roboter wurde eigentlich entwickelt, um Menschen zu unterstützen, muss sich nun aber in einer völlig fremden und rauen Umgebung zurechtfinden. Die Tiere begegnen dem metallenen Neuankömmling zunächst mit großer Skepsis und fürchten die blinkende und lärmende Gestalt. Selbst als Roz ihre Sprache erlernt, bleibt das Verhältnis zunächst angespannt. filmstarts

Kurzsuechtig – Best of Tour
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Kurzsuechtig, das mitteldeutsche Kurzfilmfestival für den regionalen Filmnachwuchs findet jedes Jahr in der Schaubühne Leipzig statt und geht anschließend zwischen September und Dezember mit den Gewinnerfilmen auf Kinotour durch regionale Programmkinos.
Animation, Dokumentarfilm, Fiktion, Experimentalfilm
DE 2026 | 6 Kurzfilme | insg. 105 min
Ein kleines Dorf, das um seine Zukunft ringt, und ein Lebensmittelhändler, der sich seine ganz eigenen Gedanken über die Menschen und das Leben vor Ort macht.
Eine Tochter, die sich in den Weltraum träumt, aber von der Sorge um die psychisch kranke Mutter zurückgehalten wird.
Eine nervenaufreibende Suche nach dem deutschen Atommüllendlager, die zur Farce wird.
Ein mit Hilfe von Knetanimation zum Leben erweckter Mittvierziger, der nur durch ein mikrowellenerhitztes Toast Hawaii Wärme spüren kann.
Skurril und schön, mitfühlend und provokativ erzählen sechs preisgekrönte Kurzfilme von Geschichten, die im Gedächtnis bleiben.
Im Anschluss sind die Filmemacher:innen Marlene Tanczik (MOON UNIT) und Ferdinand Ehrhardt (DETLEF) sowie die Programmleiterin von kurzsuechtig, Corinna Schulze, zu Gast.

Was haben wir gelacht
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Dokumentation | DE 2026 | 98 min | FSK 12
R: Eva Müller, Isabel Schneider
D: Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger
Die Regisseurinnen Eva Müller und Isabel Schneider richten den Blick auf die von männlichen Darstellern und Produzenten dominierte Unterhaltungsszene der 1990er- und 2000er-Jahre in Deutschland. Im Zentrum steht dabei eine Perspektive, die in den damaligen Formaten kaum sichtbar war. Ergänzt wird die Rückschau durch Stimmen von Frauen, die ihre Erfahrungen mit diesen Shows einbringen und die Strukturen der Branche aus ihrer Sicht einordnen. filmstarts

Chopin – Eine Sonate in Paris
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Drama, Musik | FR/PL 2025 | 134 min | FSK 12
R: Michal Kwiecinski
D: Eryk Kulm, Josephine de la Baume, Victor Meutelet
Paris im Jahr 1835: Der 25-jährige Frédéric Chopin ist der angesehenste Musiker der Stadt und wird vom Volk ebenso wie vom Adel als Genie gefeiert. Doch hinter dem Glanz seines Erfolgs verbirgt sich eine andere Seite: Seine Gesundheit ist angeschlagen und die Sehnsucht nach seiner polnischen Heimat prägt sein Leben und seine Musik. Als Chopin sich in die scharfzüngige Schriftstellerin George Sand verliebt, findet er zunächst Geborgenheit. Seine Melancholie und seine gesundheitlichen Probleme lassen ihn jedoch nicht los. Trotz seiner zunehmenden Schwäche steckt er seine verbliebene Kraft in die Musik und schafft Werke, die ihrer Zeit weit voraus sind. filmstarts
Mit George Sand erlebt Chopin kreative Höhenflüge ebenso wie schmerzhafte Krisen. Je schwächer sein Körper wird, desto entschlossener verfolgt er seinen künstlerischen Weg. In seinen späten Werken verdichten sich Sehnsucht, Stolz, Verletzlichkeit und der Wunsch nach künstlerischer Freiheit. programmkino

Digger
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Action, Komödie | US/MX/GB 2026 | 128 min | FSK k. A.
R/B: Alejandro González Iñárritu
D: Tom Cruise, Sandra Hüller, Riz Ahmed
Der in die Jahre gekommene, verschrobene, milliardenschwere Erdölmagnat Digger Rockwell hat durch seine skrupellosen Geschäftstaktiken eine Umweltkatastrophe verursacht, die unter anderem das ewige Eis der Polarkappen schmelzen lässt und Tsunamis verursacht, die wiederum Atomkraftwerke beschädigen. Die Menschheit steht kurz vor dem Aus, die Welt versinkt im Chaos, alle bereiten sich schon auf die bevorstehende Apokalypse vor, einzelne Nationen bringen Truppen in Stellung. Nun verlangt der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von Digger Rockwell, die Suppe, die er allen eingebrockt hat, selbst auszulöffeln und den Planeten zu retten. Dieser nimmt die Herausforderung an, denn als Egomane käme es ihm ganz recht, als großer Retter der Menschheit dazustehen. filmstarts

Lügen über meine Mutter
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Drama | DE 2026 | 106 min | FSK 12
R: Aron Lehmann
D: Rosalie Thomass, Golo Euler, Elise Lindner
Westdeutsche Provinz in den 1980er Jahren: In einer Familie bestimmt ein einziges Thema den Alltag: das Körpergewicht der Mutter Cornelia. Die schöne, eigenwillige und unberechenbare Frau gilt als „zu dick“ – zumindest aus Sicht ihres Mannes Werner, der davon überzeugt ist, dass ihr Übergewicht der Grund für all seine Misserfolge sei: die ausbleibende Beförderung, der verwehrte soziale Aufstieg, das fehlende Ansehen im Dorf. Tag für Tag muss die Mutter seine zunehmende Besessenheit und Vorwürfe ertragen. filmstarts
Der Film ist ein kraftvolles Plädoyer für weibliches Empowerment, ein zutiefst berührender und menschlicher Film. Aus der Perspektive ihrer Tochter wird die Geschichte einer Frau erzählt, die unbeirrt nach ihrem eigenen Weg sucht. Ihr Ringen um Selbstbestimmung und Würde ist ebenso bewegend wie inspirierend – und zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut es braucht, sich gegen persönliche wie gesellschaftliche Erwartungen zu behaupten. verleih
Basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Daniela Dröscher.

Kurzfilme für Kinder
KINOKLUB
DER GESTIEFELTE KATER
R: Monika Anderson | DDR 1966 | 26 min | Animationsfilm
Als der alte Müller stirbt, hinterlässt er dem ältesten Sohn die Mühle, dem Zweitältesten den Esel und dem Jüngsten einen Kater. Der Kater will die Freundschaft vergelten. Er lässt sich Stiefel machen und erhält Zutritt zum königlichen Schloss. Er besorgt Hans vornehme Kleider und führt ihn mit der Prinzessin zusammen. Es gelingt ihm, für Hans ein Schloss zu erobern. So wird dieser schließlich König und sein Kater erster Minister.
IGELCHEN
R: Christl Wiemer | DDR 1983 | 6 min | Zeichentrickfilm
Dem Igelchen fällt ein großer Apfel vor die Nase. Es brauchte für den Heimtransport der Beute einen Handwagen. Zwei Vögel interessieren sich für den Leckerbissen, die müssen verjagt werden. Ein Falter umflattert das Igelchen, es fühlt sich geschmeichelt. Zu Hause stellt es fest, dass es betrogen wurde ...
EIN HERBSTMÄRCHEN
R: Alina Kotowska | Polen 1983 | 7 min | Puppentrickfilm
Ein kleines Bärchen hat keine Lust in den Winterschlaf zu gehen. Es möchte lieber mit dem Laub spielen. Die anderen Tiere des Waldes erzählen ihm Märchen, damit es müde wird. Schließlich tritt das Bärchen doch den Winterschlaf an.

Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte
KINOKLUB
Drama, Historie | DE/FR 2026 | 121 min | FSK 12
R/B: Volker Schlöndorff
D: Lars Eidinger, Martina Gedeck, Susanne Wolff, Ulrich Matthes, Detlev Buck
Ein Haus an einem märkischen See wird über viele Jahrzehnte hinweg zum Schauplatz ganz unterschiedlicher Lebensgeschichten. Generation für Generation ziehen neue Bewohner ein, deren persönliche Schicksale eng mit den tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen des 20. Jahrhunderts verbunden sind. Von der Weimarer Republik über die Zeit des Nationalsozialismus und die Wirren des Zweiten Weltkriegs bis in die Nachkriegsjahre und das Leben in der DDR erlebt das Anwesen zahlreiche Umbrüche. Mit jeder neuen Epoche verändern sich die Menschen, ihre Hoffnungen und ihre Lebensentwürfe, während das Haus als stiller Zeuge ihrer Erfahrungen bestehen bleibt. Auch nach der Wiedervereinigung Deutschlands setzen sich die Veränderungen fort. So entsteht das Porträt mehrerer Generationen, die auf unterschiedliche Weise nach Heimat, Identität und einem Platz in einer sich stetig wandelnden Welt suchen.
Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Jenny Erpenbeck.

Glaube
KINOKLUB
Drama | ES/FR 2026 | 117 min | FSK 12
R/B: Alauda Ruiz de Azúa
D: Blanca Soroa, Patricia López Arnaiz, Juan Minujin
Die 17-jährige Ainara geht auf eine katholische Schule und steht kurz vor dem Abschluss. Zur Überraschung aller entscheidet sie sich gegen ein Studium und möchte stattdessen als Ordensschwester in ein katholisches Kloster eintreten. Dieser gottgefällige Plan erschüttert das Gleichgewicht ihrer Familie gewaltig. Während ihr Vater Iñaki diesen Entschluss gutheißt, betrachtet ihre Tante Maite diese ungewöhnliche Wahl als problematisch. Sie versucht, mit alles Mitteln ihre Nichte von ihrem Vorhaben abzubringen und sie umzustimmen.
... ein ruhiges, präzise inszeniertes Familiendrama mit einem ungewöhnlichen Coming-of-Age-Thema. Alauda Ruiz de Azúa interessiert sich vor allem für die emotionalen Konflikte, die die radikale Lebensentscheidung der 17-jährigen Protagonistin sowohl in ihr selbst als auch in ihrem Umfeld auslöst. Dabei überzeugt insbesondere Patricia López Arnaiz als besorgte Tante mit immenser Präsenz im insgesamt starken Ensemble. Die ambivalente Schilderung und die feinen, zurückhaltenden Beobachtungen schaffen zwar eine gewisse Distanz, machen zugleich aber auch den besonderen Reiz des spanischen Goya-Filmpreisgewinners 2026 aus. filmstarts

Die Blutgräfin
KINOKLUB
Tragikomödie | AT/LU/DE 2026 | 120 min | FSK 12
R/B: Ulrike Ottinger
D: Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr, Lars Eidinger
Die Blutgräfin Elizabeth Báthory und ihre Zofe Hermine nehmen uns mit auf eine wilde Jagd nach Blut und Geheimnissen aus vergangenen Zeiten. Auf ihrer abenteuerlichen Reise suchen sie verzweifelt nach dem kostbaren Lebenssaft, während sie auch die dunkle Geschichte ihrer Ahnen aufdecken müssen. Doch plötzlich taucht ein mysteriöses Buch auf, das eine Bedrohung für ihr Vampirreich darstellt. Als sie von ihrem vegetarischen Neffen Baron Rudi Bubi von Strudl zur Buchtelau, seinem Psychotherapeuten Theobald Tandem, zwei Vampirologen und einem hartnäckigen Polizeiinspektor mit seinem Assistenten verfolgt werden, geraten die Dinge außer Kontrolle.
.... der Film ist randvoll mit kultur- und geistesgeschichtlichen Verweisen – so auf den Schweizer Arzt und Alchemisten Paracelsus oder den Philosophen Walter Benjamin. Zugleich ist der Film aber geprägt von einer großen Lust an der Albernheit: Der Humor speist sich aus spezifisch Wienerischer Idiomatik, schreckt aber auch vor Kalauern nicht zurück ... filmstarts

Vaterland
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Drama | DE, PL, IT, FR, GB 2026 | 82 min | FSK 0
R/B: Pawel Pawlikowski
D: Hanns Zischler, Sandra Hüller, August Diehl
Wenige Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, der Kalte Krieg hat bereits deutlich an Fahrt aufgenommen, begeben sich der seit der Nazizeit im Exil lebende Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin und Rallyefahrerin Erika Mann, in einem schwarzen Buick auf eine emotional fordernde Reise durch ein zerfallenes Deutschland. Die Route führt von Frankfurt, wo die Amerikaner die Kontrolle ausüben, bis nach Weimar. Erstmals nach dem Krieg kehrt Mann in das Land seiner Herkunft zurück, das er einst verlassen hatte, um in den USA Zuflucht zu finden.
... Der polnische Regisseur Pawel Pawlikowski, dessen „Ida“ 2015 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde, macht’s in seinem siebten Langfilm eine Nummer kleiner: In seinem „Vaterland“ geht es „nur“ um die Frage, wie die Deutschlandreise von Thomas Mann anlässlich der Verleihung von gleich zwei Goethe-Preisen im Jahr 1949 wohl verlaufen wäre, wenn sich seine Tochter Erika, die 1933 mit ihm in die USA emigrierte, nicht da noch standhaft geweigert hätte, jemals in ihrem Leben wieder deutschen Boden zu betreten. filmstarts

























